Tarotkarte: Der Wagen
Der Zahn der Zeit nagt an jedem Gemüt. Wir setzen uns Ziele und stellen oft fest, dass wir sie gar nicht mit vollem Willen verfolgen. Etwas an seinen Gewohnheiten zu ändern ist oft schwerer als man denkt und doch wissen wir, dass die Zeit nicht langsamer laufen wird und wir so gezwungen sind, unser Leben nach unseren Zielen auszurichten.
Die Tarotkarte „Der Wagen“ spiegelt genau diese Gewohnheiten wieder, die uns das Leben erschweren und von denen wir uns unserer Ziele zur Liebe verabschieden müssen. Auf dieser Karte sehen wir einen blonden Mann in einem Wagen stehen. Er scheint in Aufbruchsstimmung zu sein. Zu lange stand für ihn die Zeit still und nun ist es Zeit für eine Veränderung. Für diese ist er gut gewappnet, so trägt er die Montur eines Ritters. Diese zeigt, dass er auf alles gefasst ist und für alles vorbereitet sein wird. Vor seinem Wagen sitzen zwei tierische Gestalten, die Sphinxen sehr ähnlich sind. Sie werden den Wagen ziehen und stehen mit ihren Farben schwarz und weiß jeweils für das Gute und das Schlechte, was die Reise mit sich bringen wird.
Der Wagen verkörpert unsere Gewohnheiten, von denen wir uns nur mit großer Mühe verabschieden können. Wir Leben von Veränderungen und wer sich nicht vom Strom der Zeit mitreißen lässt, wird auf dauer keine Erfolge feiern können. Bleiben wir stehen und leben unseren alten Trott, wird uns die Welle des negativen Wandels früher oder später überrollen. So sollten wir uns wie der Fahrer des Wagens aufmachen und vor unseren Gewohnheiten flüchten. Wir sollten nicht warten, bis uns das Böse einholt und uns auf die Reise machen. Auch wenn diese ungewiss sein wird, werden wir eine Änderung herbeiführen und diese wird uns reifen lassen, wie auch stärker machen. Neue Herausforderungen sind für den Menschen ein wichtiges Gut und ob nun negativ oder positiv – nur wenn wir uns dem stellen, feiern wir Erfolge.
Im Allgemeinen wird die Tarotkarte „Der Wagen“ mit Aufbruchsstimmung, Motivation, Mut und Erneuerung gedeutet.
„Der Stern“ ist eine besonders harmonische Tarotkarte. Mit ihr vereint sich Harmonie und Einklang im Universum. Die Einflüsse der Elemente und Natur spielen hierbei eine große Rolle.
Auf der Karte „Der Teufel“ sieht man eine unheimliche Gestalt mit einem Ziegenkopf, spitzen Klauen und Fledermausflügel – es ist der Teufel persönlich. In seinen Klauen hält er eine brennende Fackel und so zeigt er auch, welches Element er beherrscht. Er sitzt auf einem Sockel, in dem ein großer Metallring eingelassen ist. An diesem Ring sind 2 menschliche Gestalten angekettet. Es sind eine Frau und ein Mann, deren Gestalt jedoch schwindet, denn durch den Einfluss des Teufels, ist beiden schon ein Teufelsschwanz gewachsen. Und auch in den Gesichtern der beiden erkennt man eine gewisse Sympathie dem Teufel gegenüber.
Die Tarotkarten „Die Liebenden“ ist eine sehr positive Karte. Und im Gegensatz zu der Karte „Der Narr“ gibt es hierbei kein negatives Hintertürchen, keine Klippe die einen hinterrücks in den Abgrund reißt. Auf der Tarotkarte „Die Liebenden“ sieht man ein Pärchen, das stark an Adam und Eva erinnert. Über ihnen schwebt der Erzengel Rafael, der für die Spiritualität steht. Mit seinen weit geöffneten Armen gibt er dem Paar seinen Segen. Jedoch schaut nur die Frau zu Rafael hoch, der Mann bemerkt ihn nicht, da er praktischer Natur ist und ihm es vergönnt ist, auf seine innere Stimme zuhören. Hinter der Frau erkennt man einen Baum, um den sich eine Schlange wickelt. Die Schlange verkörpert hier bei die Versuchung. Als Zeichen der harmonischen Bindung zwischen Mann und Frau erstrahlt die Sonne im Hintergrund.
Diese Tarotkarte ist wohl die Beängstigendste, denn mit dem Tod verbinden wir nichts Gutes. Doch diese Karte muss nicht gleich das heißen, was sie im ersten Moment annehmen lässt. Denn auch wenn die Tarotkarte „Der Tod“ eine sehr negative Karte ist, hat sie auch einen positiven Wert.
Diese Tarotkarte steht für die Perfektion im Menschen. Die Karte des Magiers bezieht sich auf das männliche Geschlecht. Er ist der Herr der Elemente: Luft, Wasser, Erde und Feuer. Der Magier hält diese Elemente im Gleichgewicht, und da er sie alle besitzt, ist er Perfekt. Denn somit kann er alles beeinflussen und alles kontrollieren. Auf dem Abbild der Tarotkarte erkennt man, dass die Figur des Magiers einen Gürtel um die Hüfte trägt. Dieses Kleidungsstück ist jedoch sehr lebhaft, denn es ist eine Schlange. Dieses Tier umgibt schon seit Jahrtausenden eine mystische Aura. Eine Schlange verkörpert Gefahr und ist unberechenbar. Doch selbst diese hat der Magier fest im Griff. Mit seinem purpurfarbenen Mantel strahlt er Dominanz aus und das Zepter in seiner Hand, ist ein Zeichen für weltliche Macht.
Auf den ersten Blick sieht die Tarotkarte „Der Narr“ positiv und fröhlich aus. Doch wie in vielen Dingen des Lebens, scheint es anderes, als es ist. Auf dieser Tarotkarte sieht man einen jungen Mann, der beschwingt glücklich durch die Gegend springt. In seiner linken Hand hält er eine Blume. In der Rechten einen Stab, an dessen Ende ein Bündel mit Proviant befestigt ist. An seiner Seite sieht man einen kleinen weißen Hund, der genauso wie der junge Mann, beschwingt durch die Gegend springt. Doch wenn man sich nun den Hintergrund genauer ansieht, erkennt man, dass sich der junge Mann in großer Gefahr befindet, denn er bemerkt nicht, dass er am Ende einer Klippe steht.
Auf dieser Tarotkarte sieht man ein kleines nacktes Kind, das auf einem weißen Pferd sitzt und darüber erstrahlt die Sonne. In ihrem Gesicht erkennt man einen zufriedenen Ausdruck, der die Lebensfreude verkörpert, denn sie spendet uns Energie und erhellt somit auch unser Gemüt. Das weiße Pferd gilt als Zeichen für Freiheit, die sich auf unseren Geist und unser Seelenleben bezieht. Das Kind steht symbolisch für die Wiedergeburt und seine Nacktheit für Tugenden Unschuld, Reinheit und Ehrlichkeit. 
