Hello Kitty Tarot
Jeder kennt sie: die kleinen süßen Kätzchen mit Schleifchen im Haar namens Hello Kitty. Ob groß, ob klein – jeder kennt sie. Hell Kitty ist Kult und mit ihren 35 Jahren hat die kleine Zeichentrickfigur es schon zur reichsten Katze der Welt gebracht. Jährlich landen dank 22.000 Produkten über eine Milliarde US-Dollar auf dem Konto der japanischen Firma Sanrio. Hello Kitty ziert Schulmappen, T-Shirts, Teller, Gläser ja sogar die Unterwäscheschubladen haben sie erobert. Eigentlich gibt es nichts, was es von Hello Kitty nicht gibt. Das das süße Kätzchen nicht nur, was für Kinder ist, beweist der Hello Kitty-Vibrator (perfekt anwendbar wenn man als Frau bei einem Sextelefon arbeitet), der als ursprünglicher Massagestab über Spielzeugläden verkauft wurde. Eines der neusten Artikel beschäftigt sich mit dem Thema unseres Blogs und könnte eine Bereicherung der esoterischen Publikation sein.
Denn es gibt nun Hello Kitty Tarotkarten. 78 Karten die mit viel Liebe zum Detail und Verständins für Tarot angefertigt wurden. Dieser Hello Kitty Artikel ist jedoch durchaus ernst zunehmen. Es fungiert wie ein traditionelles Tarotkartendeck und kann genauso zur Wahrsagung benutzt werden. Die hübschen Bildchen sind einfach mal etwas anderes und kann über den Kult-Aspekt mehr Menschen dazu anregen sich auf die Kunst des Tarots einzulassen, die der Esoterik sonst eher skeptisch gegenüberstehen. Außerdem sind die Kartenbilder alle verniedlicht worden und erregen beim Fragenden keine Furcht vor der Bedeutung der Bilder. So zaubern die süßen Kätzchen auch ein Lächeln auf die Gesichter, die vielleicht eine weniger angenehme Prophezeiung bekommen.
Leider haben diese außergewöhnlichen Tarotkarten auch einen hohen Sammlerwert und somit nur noch schwer zubekommen. Doch genau deshalb bekommt ihr nun einen kleinen Vorgeschmack …




Und so steht auch die Tarotkarte „Der Gehängte“ für die Probleme und all die schwierigen Situationen des Lebens, die einen an manchen Tagen kopfstehen lassen. Die Tarotkarte „Der Gehängte“ zeigt einen Mann, der kopfüber an einem Kreuz hängt. Es scheint so als könnte er sich allein aus dieser „verhängnisvollen“ Situation nicht befreien. Doch dies scheint ihm nichts anzuhaben, denn er lächelt. Er strahlt Zufriedenheit aus und das spricht dafür, dass er sich mit seinem Schicksal abgefunden hat. Hierbei bestehen auch Parallelen zur christlichen Religion, die besonders durch das Kreuz an dem der junge Mann hängt, deutlich werden. Denn auch Jesus hatte in seinem Leben schwer zukämpfen. Trotzdem trug er die Lasten seines Leidensweges bis zu seinem Ende.
Die Tarotkarte „Der Wagen“ spiegelt genau diese Gewohnheiten wieder, die uns das Leben erschweren und von denen wir uns unserer Ziele zur Liebe verabschieden müssen. Auf dieser Karte sehen wir einen blonden Mann in einem Wagen stehen. Er scheint in Aufbruchsstimmung zu sein. Zu lange stand für ihn die Zeit still und nun ist es Zeit für eine Veränderung. Für diese ist er gut gewappnet, so trägt er die Montur eines Ritters. Diese zeigt, dass er auf alles gefasst ist und für alles vorbereitet sein wird. Vor seinem Wagen sitzen zwei tierische Gestalten, die Sphinxen sehr ähnlich sind. Sie werden den Wagen ziehen und stehen mit ihren Farben schwarz und weiß jeweils für das Gute und das Schlechte, was die Reise mit sich bringen wird.
Hajo Banzhaf. Ein Mann, der sich als Aufklärer der Esoterik ein Namen gemacht hat. Er war ein Philosoph, Autor, Astrologe und Tarotexperte, der zahlreiche Bücher zu diesen Themen veröffentlich hat. Diese wurden in zwanzig verschiedenen Sprachen übersetzt und so rund um den Erdball gelesen. In den Jahren zwischen 1992 und 2000 war Hajo Banzhaf Herausgeber der KAILASH Buchreihe im Heinrich Hugendubel Verlag München, mit denen er große Erfolge feierte und viele Menschen von der lebensunterstützenden Kraft der Esoterik überzeugen konnte. Seine Werke galten als besonders große Hilfe für Neueinsteiger der esoterischen Welt.
Die Tarotkarte „ Der Mond“ stellt den Einfluss des Mondes auf unser Seelenleben dar. Auf dem Bild sieht man 2 Hunde die zum großen Mond am Himmelszelt hinaufsehen. Sie können den Mond jedoch nicht in ihrer natürlichen Umgebung zuakzeptieren. Der Mond gilt allgemein schon immer als Symbol für Unruhe und Nervosität. Das kennen wir aus unruhigem Schlaf bei Vollmond. Am unteren Bildrand der Tarotkarte zeigt sich auch ein Krebs beeindruckt vom strahlenden Mond und steigt deswegen auch aus seiner gewohnten Umgebung, um ihm näher zu sein. Ihm gefällt die magische Anziehungskraft des Mondes, die sogar Meere beeinflusst.
Die Tarotkarten „Die Liebenden“ ist eine sehr positive Karte. Und im Gegensatz zu der Karte „Der Narr“ gibt es hierbei kein negatives Hintertürchen, keine Klippe die einen hinterrücks in den Abgrund reißt. Auf der Tarotkarte „Die Liebenden“ sieht man ein Pärchen, das stark an Adam und Eva erinnert. Über ihnen schwebt der Erzengel Rafael, der für die Spiritualität steht. Mit seinen weit geöffneten Armen gibt er dem Paar seinen Segen. Jedoch schaut nur die Frau zu Rafael hoch, der Mann bemerkt ihn nicht, da er praktischer Natur ist und ihm es vergönnt ist, auf seine innere Stimme zuhören. Hinter der Frau erkennt man einen Baum, um den sich eine Schlange wickelt. Die Schlange verkörpert hier bei die Versuchung. Als Zeichen der harmonischen Bindung zwischen Mann und Frau erstrahlt die Sonne im Hintergrund.
Diese Tarotkarte ist wohl die Beängstigendste, denn mit dem Tod verbinden wir nichts Gutes. Doch diese Karte muss nicht gleich das heißen, was sie im ersten Moment annehmen lässt. Denn auch wenn die Tarotkarte „Der Tod“ eine sehr negative Karte ist, hat sie auch einen positiven Wert.
Diese Tarotkarte steht für die Perfektion im Menschen. Die Karte des Magiers bezieht sich auf das männliche Geschlecht. Er ist der Herr der Elemente: Luft, Wasser, Erde und Feuer. Der Magier hält diese Elemente im Gleichgewicht, und da er sie alle besitzt, ist er Perfekt. Denn somit kann er alles beeinflussen und alles kontrollieren. Auf dem Abbild der Tarotkarte erkennt man, dass die Figur des Magiers einen Gürtel um die Hüfte trägt. Dieses Kleidungsstück ist jedoch sehr lebhaft, denn es ist eine Schlange. Dieses Tier umgibt schon seit Jahrtausenden eine mystische Aura. Eine Schlange verkörpert Gefahr und ist unberechenbar. Doch selbst diese hat der Magier fest im Griff. Mit seinem purpurfarbenen Mantel strahlt er Dominanz aus und das Zepter in seiner Hand, ist ein Zeichen für weltliche Macht.
Auf den ersten Blick sieht die Tarotkarte „Der Narr“ positiv und fröhlich aus. Doch wie in vielen Dingen des Lebens, scheint es anderes, als es ist. Auf dieser Tarotkarte sieht man einen jungen Mann, der beschwingt glücklich durch die Gegend springt. In seiner linken Hand hält er eine Blume. In der Rechten einen Stab, an dessen Ende ein Bündel mit Proviant befestigt ist. An seiner Seite sieht man einen kleinen weißen Hund, der genauso wie der junge Mann, beschwingt durch die Gegend springt. Doch wenn man sich nun den Hintergrund genauer ansieht, erkennt man, dass sich der junge Mann in großer Gefahr befindet, denn er bemerkt nicht, dass er am Ende einer Klippe steht. 